„Unsere Türen stehen für HfG-Archiv offen“Dr. Bosch begrüßt jüngste Kulturausschuss-Initiative eines Umzugs Ulm, 22. Februar 2009 (hfg) - Stiftung HfG Ulm begrüßt den aktuellen, einhelligen Vorschlag des Kulturausschusses der Stadt Ulm. Danach könnte das Platzproblem des HfG-Archivs durch einen Umzug in die Räumlichkeiten der ehemaligen Hochschule für Gestaltung (HfG Ulm) gelöst werden (NUZ 21. Februar 2009). „Unsere Türen auf dem Kuhberg stehen im Falle eines Umzuges des HfG-Archivs offen. Wir sehen es als bevorzugten Mieter und bedeutenden Kulturträger der Stadt Ulm und ihrer Geschichte nach dem Ende der nationalsozialistischen Terrordiktatur, des Krieges und der Jahrzehnte danach“, erklärt Dr. Dieter Bosch, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm. Das anhaltend hohe nationale und internationale Interesse an der Geschichte und den Leitideen der legendären „hfg ulm“ verpflichte zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Schätzen des Archivs. Dieser sei in der ehemaligen Pionierkaserne beim Congress Centrum unter den gegebenen Umständen kaum möglich. Die allseits hochgeschätzte Ausstellungs-Arbeit der Archivarinnen, Dr. Dagmar Rincker und Marcela Quijano, würde in der authentischen Umgebung des HfG-Schulgebäudes weiter aufgewertet werden, ist sich Bosch sicher. Für die Zusammenführung von Geschichte und Zukunft spräche zudem das avisierte neue Nutzungskonzept für die legendäre HfG Ulm, so Bosch weiter. Die einstige Schmiede für Gestaltungs- und Designentwürfe von Weltrang werde in den kommenden Jahren zum hot-spot für Kreative reüssieren. „Das geistige Fundament des hfg-Archivs wird Kreative bei der Entwicklung neuer Ideen inspirieren und unterstützen. Denn es gibt keine Zukunft ohne Vergangenheit,“ ist sich Bosch bewusst. Der erfahrene Kulturmanager hofft daher auf einen politischen und sachdienlichen Konsens in der Standortfrage. „Warum nicht zusammenführen, was zusammen gehört“, so der Stiftungsvorsitzende. Bereits jetzt gäbe es ein spürbar gewachsenes Interesse junger Kreativer an dem neuen Nutzungskonzept für die Gebäude der legendären „hfg ulm“ und damit auch an deren Wurzeln. Alte Schätze des HfG-Archivs und neue Gestaltungskonzepte der jungen Kreativen würden das kulturelle Leben Ulms auf wunderbare Weise bereichern, glaubt Bosch. Daher werde er die Planungsarbeiten der Ulmer Stadtverwaltung zugunsten eines Archivstandortes auf dem Kuhberg jederzeit unterstützen. Presse zum Thema: SWP vom 25. Februar 2009: Quo vadis, HfG-Archiv? Stiftung HfG Ulm in der Presse: |
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