Stiftung HfG Ulm glaubt fest an HfG-Archiv am KuhbergDr. Dieter Bosch: „Wir sind für Nachverhandlungen jederzeit offen“ Ulm, 17. Juni 2009 (hfg) – Große Zuversicht bei der Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm: „Wir glauben fest an eine einvernehmliche, für Stadt, Stiftung und HfG-Archiv tragfähige Lösung. Die Stiftung ist für Nachverhandlungen was den Mietpreis für diese wissenschaftlich einmalige Sammlung angeht jederzeit offen“, erklärte Dr. Dieter Bosch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung HfG Ulm, nach der Sitzung des Fachbereichsausschusses Kultur der Stadt Ulm. Der Ausschuss war erstmals in den Räumen der ehemaligen HfG Ulm zusammengekommen und hatte die Entscheidung über die künftige Unterbringung des HfG Ulm Archivs in den Räumen der ehemaligen Hochschule für Gestaltung HfG Ulm mit Blick auf den Mietzins vertagt. „Wir würden uns sehr über ein positives Votum für einen Umzug auf den Kuhberg freuen. Damit würde das gesamte Archivgut wieder an seinen genius loci zurückgeführt, und wir würden einen weiteren wichtigen Schritt zu einer designnahen, kulturellen und wissenschaftlichen Wiederbelebung der Hochschulräume machen, die eine regionale und internationale Strahlkraft entwickeln könnte“, so Dr. Bosch weiter. Mit dem Umzug des Archivs von den beengten Räumlichkeiten im 1. Stock der ehemaligen „Pionierkaserne“ in Ulm auf den Kuhberg würde die einmalige Chance einer adäquaten Erforschung und hervorragenden Präsentation der zwischen 1953 und 1968 entstandenen Objekte, Grafiken, schriftlichen Dokumentationen, Fotografien, Diplomarbeiten, des Schriftguts sowie des Pressearchivs und der Bibliothek wahrgenommen. Insgesamt rund 1850 m² extra hierfür generierter Nutzfläche am Kuhberg stünden dem Archiv zur Verfügung. Diese Archivgutflächen wären zeitgemäß und sachgerecht ausgestattet und entsprächen dem gültigen archivwissenschaftlichen Standard. „Außerdem würde das Gesamtportfolio für das HfG Ulm Archiv durch Flächen für ständige Ausstellungen im Innen- wie im Außenbereich des Gebäudes und der Außenanlagen, Benutzerraum, Besprechungsraum und Büros ergänzt“, führte Dr. Bosch aus. Ungeachtet dieser Beschlusslage treibt die Stiftung HfG Ulm die Umsetzung des im vergangenen Herbst vorgestellten neuen Nutzungskonzepts der HfG Ulm weiter voran. Im September 2008 hatte der Stiftungsrat der HfG Ulm ein neues, designnahes Nutzungskonzept für das von dem Schweizer Künstler, Designer und Architekten Max Bill entworfene HfG-Gebäude entwickelt, beschlossen und vorgestellt. Ab 2011 sollen designnahe Firmen (Gestalter, Architekten, Agenturen, Künstler, Fotografen, etc.) sowie kulturelle und wissenschaftliche Institutionen der HfG als Mieter in kreativem, interdisziplinärem Austausch neues Leben einhauchen und den Kuhberg zu einem Hotspot der internationalen Designszene machen.
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