Die Zukunft der Legende HfG Ulm hat begonnenUlm, 13. Juli 2009 (hfg) – Die Zukunft der Legende HfG Ulm hat begonnen: Der Stiftungsrat der Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm machte jetzt den Weg für die Errichtung eines Designparks in den von Max Bill errichteten Gebäuden auf dem oberen Ulmer Kuhberg frei. „Wir werden jetzt zügig an die Umsetzung dieses einmaligen Exzellenz-Clusters im Bereich der Gestaltung an dieser legendären, denkmalgeschützten Stätte gehen, die in jedem architektonischen Detail nach einer designnahen Nutzung geradezu ruft“, erklärt Dr. Bosch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung HfG Ulm. Der Stiftungsrat stimmte in seiner jüngsten Sitzung der architektonischen Entwurfsplanung, der mittelfristigen Wirtschafts- und Finanzplanung zu. Damit soll der Bestand des ehemaligen Hochschulgebäudes des HfG-Campus denkmalpflegerisch gesichert und saniert werden. Eine Microwebsite im Rahmen der HfG-Homepage informiert unter www.designpark-hfg-ulm.de ausführlich über das Nutzungskonzept und das Ziel des Designparks, die verfügbaren, variabel gestaltbaren Miet-Flächen; sie zeigt Bilder der Räumlichkeiten und entwickelt Ideen für eine künftige Nutzung und umreißt die Anforderungen für potentielle Mietinteressenten aus der Designbranche und anderen gestaltungsnahen Berufsfeldern. „Jeder Kreative, der Teil der neuen HfG-Familie sein will, ist willkommen und kann über ein Formular Kontakt mit uns aufnehmen. Er muss sich aber auch im Klaren darüber sein, dass er durch sein Interesse Teil einer Familie mit einer großen Tradition wird. Und diese Tradition muss ihm auch Verpflichtung sein: Wir brauchen Kreative, die mit uns dieses Konzept einer neuen HfG Ulm entwickeln, es sozusagen leben und am Zukunftsbau Designpark überzeugt und nachhaltig mitarbeiten. Das ist uns sehr wichtig“, führt Dr. Bosch weiter aus. Deshalb obliegt die Auswahl geeigneter Kandidaten dem Stiftungsvorstand und seinem Geschf. Vorsitzenden, Dr. Dieter Bosch. Eine gewichtige Stimme wird dabei sicher auch der Stiftungsratsvorsitzende, Dipl.-Ing. Alexander Wetzig haben, der als Baubürgermeister der Stadt Ulm auf eine vielfältige Erfahrung verweisen kann. Auf rund 6000 m² wird am Ort der legendären Hochschule „hfg ulm“, die unter ihren Gründervätern Otl Aicher und Max Bill mit ihren reduzierten und am Menschen orientierten Ästhetik- und Design-Entwürfen in den 50er und 60er Jahren zu Weltruhm gelangte, das innovative Konzept eines Designparks umgesetzt werden. Statt der strikten Regularien der damaligen Bildungsstätte soll im HfG-Gebäude am oberen Kuhberg künftig der Geist einer komplementären Kreativität herrschen. Bis 2011 werden dort sukzessive designnahe Firmen und Start Ups (Gestalter, Architekten, Agenturen, Künstler, Fotografen, etc.) sowie kulturelle und wissenschaftliche Institutionen angesiedelt. Diese gestaltungsnahen Berufsbilder sollen sich dann in ihren Ideen und Formen gegenseitig befruchten, um den von dort ausgehenden Pulsschlag innovativen, nachhaltigen und gesellschaftspolitisch verantwortungsbewussten Designs wieder in der internationalen Gestalterszene in den Blickpunkt zu rücken. |
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