Stiftung HfG Ulm begrüßt Umzug des HfG Ulm ArchivsDr. Bosch: Wichtiger Schritt für Drei-Säulen-Modell des DesignparksUlm, 27. November 2009 (hfg) – Große Zufriedenheit bei der Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm: Dr. Dieter Bosch hat die Entscheidung des Fachbereichsausschusses Kultur der Stadt Ulm begrüßt, das HfG Ulm Archiv künftig in den Räumen der ehemaligen Hochschule für Gestaltung HfG Ulm unterzubringen. „Durch dieses positive Votum erhält das Konzept des Designpark HfG Ulm eine kulturell werthaltige Grundlage“, erklärte Dr. Bosch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm, nach der Sitzung des Ausschusses in den HfG-Räumen am Ulmer Kuhberg. Dr. Bosch betonte nochmals, dass der Designpark HfG Ulm auf einem Drei-Säulen-Prinzip beruht. Mit dem Einzug des HfG-Archivs der Stadt Ulm entsteht am oberen Kuhberg ein Dokumentationszentrum und eine Sammlung für Designgeschichte des 20. Jahrhunderts, das sich durch seine inhaltliche Ausweitung in Richtung Designforschung und Designkritik sinnvoll mit der zweiten Säule ergänzt: dem vom renommierten Internationalen Forum für Gestaltung IFG Ulm getragenen Tagungszentrum für Wissenstransfer, Design und Gestaltung, das sich in Workshops, Seminaren, Symposien und Ausstellungen mit der Gegenwart und Zukunft gestalterischen Schaffens auseinander setzt. Komplettiert wird das Konzept durch die Säule des Innovationszentrums für angewandtes Design; dort werden Gestalter der verschiedenen Fachbereiche sich in einem offenen Dialog mit ihren Formen und Ideen gegenseitig befruchten. „Uns geht es nicht um eine Kommerzialisierung, sondern um ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept, das wir behutsam mit Blick auf die für uns verbindlichen Traditionen und Idealen der Gründerväter der HfG Ulm umsetzen wollen“, so Dr. Bosch. „Dass wir kein Nagelstudio oder Tattoo-Atelier auf den Kuhberg holen, versteht sich von selbst. Für Max Bill stand der dem Menschen dienende Aspekt des Designs im Mittelpunkt und nicht so sehr das Formendiktat, wie uns einige Ehemalige glauben machen wollen“, führte er weiter aus. „Umso mehr freut mich die Entscheidung für einen Umzug des HfG-Archivs, da sie zeigt, dass wir mit der Stadt Ulm einen starken und zuverlässigen Partner für unser innovatives Konzept an der Seite haben“, so Dr. Bosch. Mit dem Umzug des Archivs von den beengten Räumlichkeiten im 1. Stock der ehemaligen „Pionierkaserne“ in Ulm auf den Kuhberg werde die einmalige Chance einer adäquaten Erforschung und hervorragenden Präsentation der zwischen 1953 und 1968 entstandenen Objekte, Grafiken, schriftlichen Dokumentationen, Fotografien, Diplomarbeiten, des Schriftguts sowie des Pressearchivs und der Bibliothek wahrgenommen. Insgesamt handelt es sich bei den Räumen für das Archiv um rund 1500 m2 extra hierfür generierter Nutzfläche. Diese Archivgutflächen sind zeitgemäß und sachgerecht ausgestattet und entsprechen dem gültigen archivwissenschaftlichen Standard. „Dabei wird das Gesamtportfolio für das HfG Ulm Archiv auch Flächen für ständige Ausstellungen im Innen- wie im Außenbereich des Gebäudes und der Außenanlagen, Benutzerraum, Besprechungsraum und Büros umfassen“, führte Dr. Bosch aus. |
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