Die Stiftung HfG Ulm ist Nachfolgerin der Geschwister-Scholl-Stiftung, der einstigen Trägern der Hochschule für Gestaltung. 1986 gegründet, verwaltet sie das Stiftungsvermögen und initiiert aus dessen Erlösen wiederum Gestaltungsprojekte.

Grundlage ihres Vermögens sind hauptsächlich die im Zusammenhang mit der früheren Hochschule für Gestaltung entstandenen Immobilien. Dazu zählen neben dem Schulkomplex die Studenten- und Atelierwohnungen sowie die „Dozentenhäuser“. Allesamt sind diese durch Einzelverträge vermietet.

 

Nach der Konsolidierung

Nach dem Ende der Schule 1968 hoch verschuldet, gelang es der damaligen Geschwister-Scholl-Stiftung in der Folgezeit, die Außenstände abzubauen und die Immobilien erstmals zu sanieren und später intakt zu halten. Möglich wurde dies hauptsächlich durch eine langjährige Vermietung und Einbindung des HfG-Gebäudes in den Betrieb der Universität Ulm. Ebenso wurden sukzessive die Finanz- und Rechtsverhältnisse der Stiftung neu und tragfähig geordnet. Infolgedessen wurde der Gebäude-Komplex in das Eigentum der Nachfolgeorganisation der Geschwister-Scholl-Stiftung, der privatrechtlichen Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm, übertragen.

 

Verpflichtung zum Gebäudeerhalt

Die Aufgabe der Verwaltung des Stiftungsvermögens schließt die Verpflichtung zum Erhalt der Gebäudeanlage mit ein. Zu diesem Zweck ist die Stiftung laut Satzung verpflichtet, Erträge aus Mieterlösen dieser Liegenschaften zu erwirtschaften. Es ist den damals Verantwortlichen zu verdanken, dass die Schuldenlast in den 1990er Jahren komplett abgetragen werden konnte.