HfG-Ausstellung in der Mensa, Juni 1958: Dokumentation von Methoden und Arbeitsergebnissen
HfG-Ausstellung in der Mensa, Juni 1958: Dokumentation von Methoden und Arbeitsergebnissen
Fotograf: Wolfgang Siol, © HfG-Archiv / Museum Ulm, Signatur: HfG-Archiv 58/0185

HfG Sommerkonzert – KOOB

26. Juli 2024

Plakat HfG-Sommerkonzert KOOB
Gestaltung: Kunstwerk e.V.

19.30 Uhr, Terrasse der HfG Ulm (bei schlechtem Wetter innen)
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In ihrem Heimatland Belarus als „Soul Princess“ gefeiert, zog KOOB im Jahr der Pandemie nach Berlin. Zweieinhalb Jahre später, preisgekrönt bei mehreren Jazzwettbewerben (Sparda Jazz Award, Jazzfrühling Kempten, Carinthischer Sommer) kommt sie nun zu uns nach Ulm, unterstützt von großartigen internationalen Musikern der jungen Berliner Jazz- und Soulszene.

Die Band changiert zwischen Jazz, Avantgarde und Soul und vermengt diese Richtungen zu einem Mix, der den Zuhörer gleichzeitig liebkost, verstört und verblüfft.
KOOB wird ihr aktuelles, von der Kritik hochgelobtes (Jazz Thing, Jazz'n'More) Album „That Tree“ vorstellen, das im Juni 2023 erschien.

KOOB: Gesang (Belarus)
Lenny Rehm: Schlagzeug (D)
Oto Gvardjancic: Klavier (D)
Seth Sjöström: E-Bass (Schweden)

Eintritt: 18 € / ermäßigt 13 € (Schüler, Studierende, Bufdis, FSJ, jeweils mit Ausweis)

Vorverkauf 18 €, ermäßigt 13 € über VisitorApp (zzgl. VVK-Gebühr)


In Zusammenarbeit mit der vh ulm und KunstWerk e.V.


Lecture Abend zu Tomás Maldonado

24. April 2024

Jan Sagasser, Designer in Residence 2023/24 im HfG-Archiv Ulm
Jan Sagasser, Designer in Residence 2023/24 im HfG-Archiv Ulm. Foto: Max Braun, © HfG-Archiv Ulm
»Tomás Maldonado: Ein Argentinier in Ulm«, Vortrag von Prof. Dr. Dagmar Rinker, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd 
Ergebnisse der Forschung unter dem Titel »Rationalität und Revolte: Recherchen zu Tomás Maldonado«, Jan Sagasser, Designer in Residence 2023/24 am HfG-Archiv

19 Uhr
Kleiner Hörsaal der ehemaligen HfG Ulm/ 3.OG
Am Hochsträß 8, 89081 Ulm
Eintritt frei


Link zum Online-Stream: Bitte Anmeldung bis zum 24. April um 12 Uhr per Mail an vermittlung.museum@ulm.de, der Link wird Ihnen zugesandt.



Tomás Maldonado (1922–2018) lehrte von 1954 bis 1967 an der HfG Ulm und prägte das Programm der Schule in entscheidender Weise. Das Aufenthalts-Stipendium »Designer in Residence«, vom HfG-Archiv in Zusammenarbeit mit der Stiftung HfG Ulm im vergangenen Jahr zum dritten Mal vergeben, war 2023/24 Maldonados Arbeit als Design-Theoretiker gewidmet.

In seinem 1972 erschienenen Essay »Umwelt und Revolte« schildert Tomás Maldonado sein Verständnis der vorherrschenden Probleme in der Umweltplanung. Heute sind wir mit den Auswirkungen eben dieser von Maldonado geschilderten Probleme konfrontiert. Das Ziel der Forschung Jan Sagassers war daher, das Denken Maldonados und seine Ansätze im Feld der Gestaltung der menschlichen Umwelt erneut aufzugreifen, um aus gegenwärtiger Perspektive Schlüsse für den Umweltdiskurs und die Designpraxis zu ziehen. Die Erkenntnisse aus den Recherchen im Archiv der HfG Ulm und dem in Mailand aufbewahrtem Nachlass von Maldonado erweitert seine Argumente aus den 1970er-Jahren durch bislang kaum ins Deutsche übersetzte Arbeiten, Interviews und Vorträge. Die Sammlung schafft so ein grundlegendes Verständnis von Maldonados Vorstellung der Rolle, die Design in einer auf den Erhalt der natürlichen Umwelt ausgerichteten Gesellschaft einnehmen sollte.

Mehr Informationen zum Designer in Residence Programm


70 Jahre HfG – Apéro und Lesung

3. August 2023

Die Studentin Ingela Albers im Unterricht von Walter Peterhans, 1953. Links sind Arbeiten aus dem Unterricht zu sehen. Foto: Eva-Maria Koch, HfG-Archiv
Die Studentin Ingela Albers im Unterricht von Walter Peterhans, 1953. Links sind Arbeiten aus dem Unterricht zu sehen. Foto: Eva-Maria Koch, HfG-Archiv
18 bis 21 Uhr: Jubiläumsfeier

Wir feiern gemeinsam auf der Terrasse mit muskalischer Begleitung von
der Band Daktylus Jazz Utopia aus Leipheim. Getränke gibt es am Wellentresen, bei schlechtem Wetter findet die Feier in der Mensa statt.

19 Uhr: Lesung im kleinen Hörsaal/ 3.OG
In einer Lesung mit Auszügen aus Originalberichten, Interviews, Briefen und Presseberichten geben die Kuratoren des HfG-Archivs, Christiane Wachsmann und Dr. Martin Mäntele, Einblick in diese Zeit des Aufbruchs und des Entstehens dieser Schule, die in den nun folgenden Jahren zu einer Ikone der industriellen Gestaltung und der Moderne werden sollte.
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Am 3. August 1953 begann der Unterricht an der Hochschule für Gestaltung. Er fand in einem Raum der Ulmer Volkshochschule am Marktplatz statt; der erste Dozent war der Fotograf und Bauhauslehrer Walter Peterhans. Viele Gebäude in Ulm waren noch vom Krieg zerstört, das tägliche Leben von Improvisationen bestimmt, Wohnraum für die Studenten kaum zu finden. Ohnehin wussten die meisten von ihnen wenig darüber, was sie erwartete: Ein neues Bauhaus solle es in Ulm geben, eine Schule für die Demokratie.


HfG Sommerkonzert – Maloom

28. Juli 2023

Plakat Maloom HfG Sommerkonzert 2023
Gestaltung: Kunstwerk e.V.
19.30 Uhr, Terrasse der HfG Ulm (bei schlechtem Wetter innen)

Eine Stimme, die an- und berührt. „Gotta be happy“ heißt Malooms neues Programm, und das IST Programm. Eva Ahoulou erzählt in ihrer natürlichen und charmanten Art Stories, und ihre Band ergänzt sie zu Instrumentalgeschichten. Alles zusammen ergibt eine äußerst unterhaltsame Mischung aus Soul, Jazz und Modern Gospel. Musik, die glücklich macht: „Gotta be happy!“

Eva Ahoulou, Gesang
Stephan Weiser, Klavier, Keyboards
Michael Vochezer, Gitarre
Harald Scharf, Kontrabass
Johannes Rothmoser, Schlagzeug
weitere Infos zu Maloom

Eintritt: 18 €, ermäßigt 15 € (Schüler, Studierende, Bufdies, FSJ, je mit Ausweis) / bis 16 Jahre freier Eintritt

Vorverkauf 16 €, ermäßigt 13 € über VisitorApp (zzgl. VVK-Gebühr)

In Zusammenarbeit mit der vh ulm und KunstWerk e.V.


HfG Sommerkonzert – deep'n'high

22. Juli 2022


Gestaltung: Stiftung HfG Ulm / Bild: deep'n'high
19.30 Uhr, Terrasse der HfG Ulm (bei schlechtem Wetter innen) 

In der Zwischenzeit keine Seltenheit mehr: Bass und Gesang. So manche Sängerin hat entdeckt, wie prickelnd pure Tieftonbegleitung sein kann. Daher ist die Besetzung der Neu-Ulmer Band deep'n'high in der Zwischenzeit keine Seltenheit mehr, versprüht aber immer noch exotisches Flair. Claudia Kocian und Thomas Dirr sind wie füreinander geschaffen. Er brilliert als famoser Begleiter und Solist; sie schwebt mit ihrer Gänsehautstimme elegant über seinem virtuosen Klangteppich: runder (und synergetischer) geht´s kaum. Ob das jetzt Soul, Blues, Jazz oder Rock ist, interessiert kaum mehr, was zählt, ist der Sound, und für den leben die beiden und drücken ihm ihren ganz persönlichen Stempel auf.

Eintritt: 18 €/ ermäßigt 15 €/ Schüler und Studenten mit Ausweis 10 €/ bis 16 Jahre freier Eintritt

Vorverkauf über ulmtickets (zzgl. VVK-Gebühr)

In Zusammenarbeit mit der vh ulm und KunstWerk e.V.


otl aicher 100
»natürlich ist ein auto auch ein zeichen« / Otl Aichers Kritik am Auto

25. Juni 2022

Bild: Cover "kritik am auto, otl aicher/ 1984"
19 Uhr, Mensa/ 1.OG
Eintritt frei, um Anmeldung wird unter diesem Link gebeten

Eine Retrospektive zu Aichers Ausstellung und Buch »kritik am auto – schwierige verteidigung des autos gegen seine anbeter«

Begrüßung durch Dr. Martin Mäntele, Leiter des HfG-Archivs, Ulm
 
Florian Aicher berichtet zu Beginn aus seiner Mitarbeit an der Ausstellung und dem Buch »kritik am auto«. Zugleich versucht er Kritik, wie sie Otl Aicher 1984 formulierte, auf die gegenwärtige Szenerie zu beziehen.

Anschließend
Podiumsdiskussion:
Unter veränderten Bedingungen gilt heute, was Otl Aicher bereits 1984 formulierte: »das konzept allein tuts offenbar nicht, um zu einem guten auto zu kommen.« Heute beschäftigt uns die Frage, wie das Auto beschaffen sein muss, um weniger dominant zu sein im Zusammenspiel mit anderen Verkehrsmitteln, auch um stadtverträglicher zu erscheinen. Aber auch, wie sich sinnloser Verkehr vermeiden und erwünschte Mobilität ermöglichen lässt. Fragen, denen sich die Diskussionsrunde widmen wird.

Diskussionsteilnehmer:
Peter Wouda leitet das Volkswagen Group Future Center Europe in Potsdam und gestaltet mit seinem Team visionäre Studien des VW Konzerns. Er versucht aus Perspektive der Industrie Antworten für die Herausforderungen der Zukunft zu gestalten.

Prof. Lutz Fügener ist Studiengangsleiter Design und Mobilität am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule Hof in Selb. Seit vielen Jahren gehört er zu den bekanntesten Lehrenden in Deutschland, die Automobildesigner:innen ausbilden. Zugleich tritt er öffentlich immer wieder mit kritischen Positionen zur Entwicklung des Autos und den Schwerpunksetzungen der Industrie in Erscheinung.

Prof. Dr.-Ing. Gebhard Wulfhorst, Inhaber des Lehrstuhls für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung an der TU München, setzt bei der Kritik an Fehlentwicklungen der Mobilität auf der Ebene von Stadt- und Verkehrsplanung an. Verkehr, der durch klug geplante Städte und Regionen gar nicht erst entsteht, verursacht auch keine unerwünschten Aspekte.

Gemeinsam moderieren Florian Aicher und der Hamburger Journalist und Kritiker Thomas Edelmann.

Besucher:innen können an diesem Abend Eindrücke von der Architektur der HfG gewinnen und sie können einige der Ausstellungstafeln von 1984 studieren, die das HfG-Archiv Ulm, Gastgeber der Veranstaltung, eigens aufbauen wird. Außerdem ist »delta 1«, der Prototyp eines Sportwagens aus dem Jahr 1967 im Original zu sehen. Als »studienobjekt für leichtbauprinzipien« von Henner Werner, Michael Conrad und Detlef Unger, Absolventen der HfG Ulm geschaffen, wurde der Wagen in Aichers Buch vorgestellt.

Eine Kooperationsveranstaltung von des IDZ Berlin und des HfG-Archivs/ Museum Ulm.


Workshop »New European Bauhaus on the Danube«, 11.30 Uhr / Livestream

9. Mai 2022

Workshop
Bild: Google Satelite
Eine Veranstaltung im Rahmen der 9. Internationale Donaukulturkonferenz, 8. bis 10. Mai 2022 in Ulm 

Workshop „New European Bauhaus on the Danube“
mit
Alexander Wetzig, Ulm
Stiftungsratsvorsitzender HfG Ulm

Peter Langer, Ulm
Europäische Donauakademie, Leiter für internationale Zusammenarbeit

Ruth Reichstein, Brüssel
European Commission – I.D.E.A. Advisory Board to the President

Ute Meyer, Stuttgart/Biberach
Architektin und Urbanistin, urbanes.land research initiative, Biberach University of Applied Sciences

Bálint Bachmann, Budapest
Architekt, Rektor der Metropolitan University Budapest

Ivan Kucina, Belgrad / Dessau / Rom
Architect und Aktivist, Fakultät für Architektur Hochschule Anhalt, Dessau

Ilinca Constantinescu, Bukarest
Architektin und Urbanistin, IDEILAGRAM Bukarest

Mateja Softić, Ljubljana
co-founder ISKRIVA institute for development of local potentials Ljubljana 

Dana Hoffmann, Ulm
Moderation

Link zum Livestream


Weitere Informationen zur Donaukulturkonferenz sowie das aktuelle Programm finden Sie auf der Projektwebseite


Filmvorführung »Piazzolla: Los años del tiburón«

11. März 2020

Plakat Piazzolla: Los años del tiburón
Bild: Donautango
19 Uhr, großer Hörsaal/ 1.OG
Eintritt 5 EUR

Zum ersten Mal überhaupt wurde das Archiv des legendären Bandoneonspieler Astor Piazzolla von seinem Sohn eröffnet. Das Ergebnis ist ein filmisches Erlebnis, ein Porträt des weltberühmten Komponisten, der den Tango revolutionierte. Ein Film über die Kunst, die Familie und die Geheimnisse der Schöpfung. Piazzolla ist eine internationale Ikone – sein Name steht für Tango, Rebellion und Kontroverse; für Dunkelheit und Licht. »Piazzolla: Los años del tiburón« zeigt bisher unveröffentlichtes Filmmaterial und Bilder aus dem Familienarchiv der Piazzollas.

Piazzolla ist der Schöpfer eines musikalischen Alphabets. Das ist vielleicht, was ihn so beliebt macht und dieser einzigartige Aspekt muss im Film vermittelt werden. Aber woher kommt diese Musik? Man weiß nicht, wo der geheime Ursprung von Piazzollas Kraft und musikalische Melancholie liegen mag. Aber es gibt einen unsichtbaren Faden, der in all seinen Anekdoten auftaucht, kleine signifikante Zufälle. Piazzolla bezeichnet sie immer als Schicksal.

Seine Musik wäre nicht das, was sie ist, wenn Piazzolla in seiner Kindheit in New York 1927 nicht in Jack La Motta's Bande gekämpft hätte oder wenn er als Komponist 1942 nicht von den Tango-Puristen angegriffen worden wäre oder wenn seine Lehrerin Nadia Boulanger ihn nicht zu seinem neuen Tango geführt hätte. In seinen Memoiren erwähnt er immer wieder das Schicksal in jeder dieser Geschichten. Es ist, als ob der Ruf seiner Musik ein Lied wäre, um die Sirenen zu rufen und nicht umgekehrt. Piazzolla hat es perfekt definiert: »Ich bin nicht derjenige, der sitzt und auf den Zufall wartet.«

Eine Kooperationsveranstaltung von Donautango e.V. und der Stiftung HfG Ulm


DVD Präsentation »Die Hochschule für Gestaltung, Ulm: Design für Millionen.«

13. Februar 2020

Plakat DVD Präsentation »Die Hochschule für Gestaltung, Ulm: Design für Millionen.«
Bild: Frank Barth
19 Uhr, großer Hörsaal /1.OG
Eintritt frei

»Die Hochschule für Gestaltung, Ulm: Design für Millionen.«
Ein Film von Günther Hörmann und Martin Krampen

Veranstalter: HfG-Archiv Ulm



Buchvorstellung »Walter Gropius: Architekt der Moderne«

23. Januar 2020

Bild Cover Nerdinger
Bild: Verlag C.H. Beck
19 Uhr, großer Hörsaal/ 1.OG

Walter Gropius ist der Gegenstand einer umfassenden und gründlich recherchierten Biografie, die der renommierte Architekturhistoriker und langjährige Leiter des Architekturmuseums der Technischen Universität München, Prof. Dr. Winfried Nerdinger, verfasst hat und persönlich in Ulm vorstellen wird.

Der Eintritt ist frei


HfG Gespräche – Design im Dialog / Designkultur in der Industrie

17. Oktober 2019

HfG Gespräche - WMF-Diener
Gestaltung: Stiftung HfG Ulm
19 Uhr, großer Hörsaal/ 1.OG

Die ehemalige HfG Ulm gilt als wegweisende Gestalterschule der Neuzeit. In vielen Bereichen gewannen neue, aktuelle Aufgaben strategische Bedeutung. Ein ganzheitlicher Designauftritt von Unternehmen wie auch Dienstleistern wurde zum bedeutenden Aspekt der Wertschöpfungskette und spielt eine wichtige Rolle als Teil der Unternehmenskultur.

Vortrag von Achim Bölstler / Vice President Research | Design | Brand Committee Lead l WMF Group GmbH

Gespräch mit Prof. Horst Diener / dipl.-des. hfg, designpraxis diener

moderiert von Dr. Stefanie Dathe, Direktorin Museum Ulm


Architekturclub der Bayerischen Architektenkammer »Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus«

7. Oktober 2019

Einladung Architekturclub Bayerische Architektenkammer
Gestaltung: HERR LOTZ Designbüro, München
19.00 Uhr, großer Hörsaal/ 1.OG

Das große Projekt der Moderne war die Freiheit. Die Freiheit der Ideen, die Freiheit der Systeme, die Freiheit des Individuums. Der weltberühmten Kunstschule des Bauhaus gelang es, diesen Nimbus des Fortschritts, der Radikalität, des Neuen, von Idealen und von Freiheit für sich zu proklamieren. Als Keimzelle der klassischen Moderne auf allen Gebieten der freien und angewandten Kunst sowie der Architektur wurde das Bauhaus 1919 unter der Leitung von Walter Gropius in Weimar gegründet. 2019 feiert ganz Deutschland 100 Jahre Bauhaus.

Wie entstand dieser Mythos? Wie entwickelten sich die avantgardistischen Ideale? Welche Spuren und Prägungen hat das Bauhaus hinterlassen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich Niels Bolbrinker, der Regisseur und Kameramann des Films »Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus«, sowie Prof. Donatella Fioretti, Architektin, die zwei zerstörte Meisterhäuser in Dessau mit einer »Architektur der Unschärfe« neu interpretierte. Moderiert wird der Abend durch die Autorin, Journalistin und Kuratorin der Ausstellung »Linksbündig bis zum Schluss«, Christiane Wachsmann vom HfG-Archiv Ulm


Im Anschluss wird der Film »Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus« gezeigt.  Eintritt frei
Veranstaltet von der Bayerischen Architektenkammer


Flyer BYAK Diskussion und Film_7.10.2019 pdf

HfG Ulm Filmbar – Kulturnacht Ulm/ Neu-Ulm

21. September 2019

Bild Wellentresen

© Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm / Foto: Martin Rudau
Barbetrieb am Bill'schen Wellentresen und Filmvorführung

Im Rahmen der Kulturnacht Ulm/ Neu-Ulm zeigt ARTE bei der »HfG Ulm Filmbar« den zweiten Teil des Films »Bauhaus Spirit«. Der Dokumentarfilm spürt der Aktualität und Wirkkraft der Bauhaus-Ideen nach, die mit dem Bauhaus-Schüler Max Bill an der HfG Ulm ab 1953 eine Fortsetzung fand. Die Vorführungen des Films sowie anderer Kurzfilme zur HfG Ulm beginnen jeweils zur vollen Stunde zwischen 18 und 23 Uhr und werden im großen Hörsaal gezeigt.

Das HfG-Archiv Ulm bietet Führungen in der Sonderausstellung zum Jubiläum Bauhaus 100 »Bauhaus Ulm: Von Peterhans bis Maldonado« an. Beginn um 17/18/19/20/21 Uhr, Dauer jeweils 30 Minuten.

Eintritt zu allen Veranstaltungen der Kulturnacht Ulm/ Neu-Ulm: einmalig 10 €/ 8 €


Beschreibung ARTE-Flyer Kulturnacht – 100 jahre bauhaus pdf

Tag des offenen Denkmals

8. September 2019

Offizielles Plakat Tag des offenen Denkmals 2019
www.denkmalschutz.de
Geführter Rundgang durch das Gebäude um
15.00 Uhr
16.00 Uhr
17.00 Uhr
Treffpunkt vor der Mensa/ 1.OG

Die Teilnahme ist ausschließlich nach vorheriger Anmeldung per Mail möglich
, die maximale Gruppengröße pro Führung beträgt 15 Personen. Der Rundgang ist nicht barrierefrei.


HfG Sommerkonzert – Liffey Looms & Philip Bölter

28. Juli 2019

Plakat HfG-Sommerkonzert Liffey Looms und Philip Bölter
Gestaltung: Stiftung HfG Ulm / Bild: Diana Mühlberger
19.30 Uhr, Terrasse der HfG Ulm (bei schlechtem Wetter innen) 

Philip Bölter ist zu Gast bei der Ulmer Band Liffey Looms. Bölter gilt als einer der originellsten Gitarristen seiner Zeit; im Radio und TV präsentierte er sich einem Millionenpublikum und erhielt den Robert Johnson Guitar Award. Nie vorhersehbar, fast schon perkussiv schlägt er in die Saiten seiner Gitarre und entwickelt eine unglaubliche Dynamik. Mit einfallsreichen Variationen unterläuft er charmant alle Erwartungshaltungen in seinem Spiel und erfindet sich in seinen Interpretationen immer wieder neu. Jedes seiner Konzerte ist ein Unikat.

Liffey Looms spielt dazu kraftvolle und dennoch sensible Harmonien von Gitarre und Bass, die das Gerüst für den charakteristischen zweistimmigen Gesang des Air-Folk Duos bildet. Die sanfte Stimme der Bassistin Eena May ergänzt den Gesang des Ulmer Musikers Léon Rudolf kontrastiv. Es sind die Widersprüche, die das Liedermacher-Duo nach vorne tragen: alles andere als oberflächlich wird trotz marginaler Folk-Besetzung hochsensibel agiert.

Vorverkauf über ulmtickets

In Zusammenarbeit mit der vh ulm und KunstWerk e.V.


Baukulturwerkstatt »Demokratie und Prozesskultur für öffentliche Räume«

4. – 5. Juli 2019

Baukultur 2019
BU: © Bundesstiftung Baukultur, Design: Heimann + Schwantes
4. Juli 2019: Auftakt mit Besichtigungen und Empfang (Stadthaus Ulm)

5. Juli 2019: Werkstatttag (HfG Ulm) mit Impulsbeiträge zu konkreten Projekten und offene Diskussionsrunden an Werkstatttischen. Hier besteht die Möglichkeit zur Mitwirkung im Arbeitsprozess für alle Interessierten.

Eine Veranstaltung der Bundesstiftung Baukultur

In unseren Städten wird es eng. Dichte schafft Nähe und Flächenkonkurrenzen. Insbesondere in Ballungszentren steigt damit der Stellenwert öffentlicher Räume für die Gesellschaft. Mit dem Einwohnerzuwachs gehen naturgemäß auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und eine intensivere Nutzung der öffentlichen Plätze, Grünanlagen und Straßen einher. Räume für die Allgemeinheit werden knapper. Gleichzeitig zeichnen sich eine Reihe gesellschaftlicher Umbrüche und Herausforderungen ab, die jeweils ganz eigene Fragen an die Nutzung und Gestaltung öffentlicher Räume stellen: Der demographische Wandel, der Wandel der Mobilität oder die notwendige Anpassung an ein sich veränderndes Klima wirken allesamt auf den öffentlichen Raum ein, werden in ihm verhandelt und sind nur dort zu bewältigen. Die Baukulturwerkstatt »Demokratie und Prozesskultur für öffentliche Räume« in Ulm geht der Frage nach, wie Prozesse für die gelingende Planung, den Betrieb und die Pflege öffentlicher Räume demokratisch ausgestaltet werden können. Wie lässt sich die Zusammenarbeit der beteiligten Fachämter bei der Planung öffentlicher Räume erfolgreich organisieren? Welche Rolle spielt eine vorausschauende kommunale Boden- und Liegenschaftspolitik für die Gewinnung und Qualifizierung öffentlicher Flächen? Wie lassen sich zivilgesellschaftliches Engagement für die Gestaltung und Pflege öffentlicher Räume aktivieren und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen? Welche Rolle können Unternehmen bei der Qualifizierung öffentlicher Räume spielen?

Die aus den Baukulturwerkstätten resultierenden Ergebnisse fließen in den nächsten Baukulturbericht 2020/21 »Öffentliche Räume« ein. 


Bauhaus Spirit:
Vom Bau der Zukunft

14. April 2019

Bauhaus Spirit: Vom Bau der Zukunft
Bild: Stiftung HfG Ulm/ ARTE
Bauhaus Spirit: Vom Bau der Zukunft
Sonntag, 14. April 2019, 11 Uhr, großer Hörsaal (1.OG)

Dokumentarfilm von Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch (ARTE/ZDF 2019, 52 Min.)

ARTE Filmpremiere in Kooperation mit der Stiftung HfG Ulm

Anschließend Diskussion mit Niels Bolbrinker (Filmautor) und Dr. Martin Mäntele (HfG-Archiv Ulm)
Moderation: Katharina Strehl (ARTE)

Eintritt frei / Aufgrund der begrenzten Plätze ist die Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung per Mail an info@hfg-ulm.de möglich.


Lange Tango Nacht

26. Januar 2019

Lange Tango Nacht
Konzert mit Cuarteto Rotterdam und Frida Lippman
Milonga mit DJane Friederike Collin und Tango-Schnupperkurs mit Benedicta Walser

Schnuppertanzkurs: 18.30 Uhr, gebührenfrei
Konzert: 20 Uhr, 17 € /15 €
Milonga: 22 Uhr, 10 € / 8 €
Konzert und Milonga: 25 € / 22 €

Das Cuarteto Rotterdam gilt zu Recht als eines der besten europäischen Tango-Ensembles. Ihre Konzerttätigkeit führte die Band schon von Paris, Istanbul, Zürich und Amsterdam bis nach Buenos Aires, um ihre Musik in Konzertsälen, auf Tangobällen und internationalen Musik- und Tangofestivals erklingen zu lassen. In klassischer Besetzung zaubern die vier jungen Musiker mit Erfahrung, Kreativität und Phantasie eine Tangowelt für jegliche Art von Emotionen auf die Bühne. Und sie bringen einen Gast mit: Die Sängerin Frida Lippmann tritt regelmäßig mit Musikern aus Argentinien auf und nun zum wiederholten Mal mit dem Cuarteto Rotterdam in Ulm. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme erzählt sie von jenen Geschichten und Gefühlen, die den Tango einst an den Ufern des Rio de la Plata entstehen ließ.

Frida Lippmann, Gesang
Michael Dolak, Bandoneon
Cordula Welsch, Violone
Judy Ruks, Piano
Anna-Maria Huhn, Kontrabass

DJane Friederike Collin freut sich darauf, im Anschluss an das Konzert schöne traditionelle Tangos in Tanden und Cortinas für Sie aufzulegen.

Die erfahrene Tango-Tänzerin Benedicta Walser wird zur Einstimmung in den Abend allen Neugierigen und Interessierten eine Einführung in die Grundschritte des Tango-Tanzes geben. Keine Vorkenntnisse erforderlich und gebührenfrei.

VVK Konzert unter www.ulmtickets.de
oder Kartenvorbestellung per E-Mail an pflueger@vh-ulm.de


Eine Veranstaltung der vh ulm in Zusammenarbeit mit der Stiftung HfG Ulm, Donautango e.V. und KunstWerk e.V.


Podiumsgespräch. HfG Ulm – 50 Jahre danach.

28. Oktober 2018

Sonntag, 28. Oktober, 11.00 Uhr
Mensa der Hochschule für Gestaltung HfG Ulm, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm

Zum Ausklang der aktuellen Ausstellung „wir demonstrieren! linksbündig bis zum schluss. hochschule für gestaltung ulm 1968“ des HfG-Archivs veranstaltet die Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm in Kooperation mit dem HfG-Archiv / Museum Ulm ein Podiumsgespräch zu der Frage, was 50 Jahre nach der Schließung von der HfG geblieben ist: Unter Moderation von Dr. Stefanie Dathe (Museum Ulm) beleuchten Prof. Ralf Dringenberg, Rektor der HfG Schwäbisch Gmünd, Prof. Christiane Riedel, geschäftsführender Vorstand des ZKM Karlsruhe und Prof. Dr. René Spitz, Designhistoriker und Kenner der HfG (RFH Köln) Rolle und Bedeutung der Ulmer Hochschule für die Designausbildung heute.

Gibt es für die beiden Baden-Württembergischen Designhochschulen über das jeweilige Kürzel „HfG“ im Hochschulnamen hinaus Verbindendes mit Ulm – sehen sie sich in Tradition zu Ulm und Ulmer Themenstellungen inhaltlicher wie methodisch-didaktischer Art? Sind die Leitlinien der Ulmer Lehre heute noch in der Praxis der Gestaltung und der Ausbildung relevant und wenn ja, welche wären es denn? Oder begründet sich der legendäre Ruf der HfG Ulm vor allem aus ihrem ebenso kurzen wie heftigen Leben, der unter gänzlich veränderten gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen mehr als Mythos denn als Vorbild oder „Blaupause“ weiterlebt?

Das Podiumsgespräch soll damit auch ganz grundsätzlich dazu anregen, über Theorie und Praxis der Gestaltung heute nachzudenken.


Warten auf Adorno.
Eine Musikgeschichte der HfG Ulm

14. Oktober 2018

Warten auf Adorno. Eine Musikgeschichte der HfG Ulm
Bild: HfG-Archiv Ulm/ Jochen Speidel
Konzertmatinee 11 Uhr, Mensa

Scherer-Ensemble in Kooperation mit dem HfG-Archiv / Museum Ulm

Einem bislang weitgehend unbekannten, doch höchst ergiebigen Kapitel der HfG-Geschichte widmet sich die Konzertmatinee.

Durch Auftragskompositionen, Lehraufträge oder Publikationen waren bedeutende Musiker und Komponisten mit der HfG Ulm verbunden. Hierzu gehören unter anderem Helmut Lachenmann und Mauricio Kagel, der russisch-schweizerische Komponist Wladimir Vogel sowie der lange Zeit in Ulm wirkende Pianist und Musikwissenschaftler Jürgen Uhde. Selbst der Sozialphilosoph, Musiktheoretiker und Komponist Theodor W. Adorno zeigte auch in musikalischer Hinsicht Interesse an der HfG. Dozenten und Studierende entwarfen in Ulm Musikinstrumente oder elektrische Abspielgeräte sowie Grafiken zum Thema Musik, zum Beispiel Konzertplakate oder LP-Cover. An der HfG wurde auch selbst ausgiebig musiziert, wie Fotografien und Filme eindrücklich dokumentieren. Das Gesprächskonzert beleuchtet wesentliche Facetten der HfG-Musikgeschichte und setzt Kompositionen, Texte und Objekte in Beziehung zueinander.

Das auf Projekte zur regionalen Musikgeschichte spezialisierte Scherer-Ensemble tritt für dieses Projekt mit 8 Vokalisten, 7 Bläsern und einer Pianistin an. Es musiziert Werke von Vogel, Rövenstrunck, Uhde, Lachenmann, Kagel, Mancini und Adorno, einige davon in Ulmer Erstaufführung oder gar Uraufführung. Sylvia Kühn-Padrós spielt Klavierwerke, Christian Keller übernimmt die Bläsereinstudierung. Thomas Müller, der das Thema aufgespürt und erstmals systematisch aus Archiven und Zeitzeugenberichten aufgearbeitet hat, wird die Werke und Komponisten in ihren Bezügen zur HfG erläutern und hat auch die musikalische Gesamtleitung.

Unterstützt wird das Projekt von der Stadt Ulm/ Kulturabteilung, der Stiftung HfG Ulm, dem Verein Freunde des Ulmer Museums, der Museumsgesellschaft Ulm und der Firma Piano Blomeier, Langenau.

Eintritt 15 € / 10 €


HfG Sommerkonzert –
Patrick Wielands Gästeliste mit Brandy Butler

27. Juli 2018

HfG Sommerkonzert – Patrick Wielands Gästeliste mit Brandy Butler
Bild: lahaye tiedemann gestalten, Ulm
Patrick Wieland & Brandy Butler
19.30 Uhr, Terrasse der HfG Ulm (bei schlechtem Wetter innen)

Der Gitarrist und Songwriter Patrick Wieland hat unter Anderem schon mit Künstlern wie Max Herre, Die Fantastischen Vier oder Cro musiziert. Dieses Jahr ist Brandy Butler sein Gast auf der HfG-Terrasse.

Brandy Butler zu klassifizieren ist ein Ding der Unmöglichkeit. Die in Philadelphia auf der Querflöte ausgebildete Jazzmusikerin ist wandelbar, und sie scheint sich in jeder Rolle stets wohlzufühlen: Ob als Geschichtenerzählerin, Soulsängerin, Multiinstrumentalistin, Schauspielerin – auf der Suche nach dem Kern ihrer Kreativität kennt Brandy Butler keine Grenzen.

Das neue Album «The Inventory of Goodbye» wird getragen von Brandy Butlers exemplarischer und wandelbarer Stimme, die uns abwechslungsweise an Nina Simone, Etta James oder Courtney Barnett erinnert.

Gastgeber Patrick Wieland lädt die Sängerin ein ihr neues Werk in intimer, akustischer Weise zu präsentieren. www.brandybutlermusic.com

In Zusammenarbeit mit der vh ulm und KunstWerk e.V.


Lange Tango Nacht

27. Januar 2018

Lange Tango Nacht
Konzert mit Tango Transit
Milonga mit DJing und Tango-Schnupperkurs mit Benedicta Walser


18.30 Uhr – Schnuppertanzkurs gebührenfrei
20.00 Uhr – Konzert, EUR 15,00/13,00
22.00 Uhr – Milonga, DJing EUR 10,00/8,00
Konzert + Milonga, EUR 23,00/20,00

Das Herz von Tango Transit schlägt für den Tango Nuevo, trotzdem spielen Jazz und hin und wieder sogar Pop eine Rolle bei den drei Musikern. Die Art, nach der hier Energie und Ausdruckskraft des klassischen Tangos mit modernem Sound verschmilzt, sucht hierzulande ihresgleichen.
Martin Wagner (Akkordeon), Hanns Höhn (Kontrabass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug).

Klaus Spiegel alias DJing ist Tango-DJ aus Leidenschaft. Er sagt: »Da jedes Orchester seinen individuellen Stil pflegt, achte ich auf einen guten Aufbau der Tandas, wechsle von Tanda zu Tanda Energie und Komplexität, rhythmisch und melodiös. Alles mit dem Ziel, einen harmonischen Flow für social dancers zu erzeugen.«

Die erfahrene Tango-Tänzerin Benedicta Walser wird zur Einstimmung in den Abend allen Neugierigen und Interessierten eine Einführung in die Grundschritte des Tango-Tanzes geben. Keine Vorkenntnisse erforderlich und gebührenfrei.

Kartenvorbestellung per E-Mail unter pflueger@vh-ulm.de

Eine Veranstaltung der vh ulm in Zusammenarbeit mit der Stiftung HfG Ulm, Donautango e.V.